Über mich

Während meines Studiums der Biologie reifte der Wunsch in mir, meine Faszination für Menschen, Medizin und Biologie zu verbinden und in der Naturheilkunde Fuß zu fassen. Um dieses Ziel zu erreichen, entschied ich mich 1999 für ein Vollzeitstudium zum Heilpraktiker. Mit viel theoretischem Wissen aber ohne jegliche praktische Erfahrung begann ich danach eine mehrjährige Tätigkeit in einer großen Praxis für Naturheilkunde in Karlsruhe und erhielt tiefe Einblicke in die wundervolle Arbeit eines Heilpraktikers. Diese Zeit nutzte ich auch, um zahlreiche Fortbildungen in den Bereichen Homöopathie, Chirotherapie, Ohrakupunktur, Elektroakupunktur sowie medialem und energetischem Heilen zu besuchen. Als ich 2010 meine eigene Praxis eröffnete, schenkten mir meine Patienten von Anfang an ihr Vertrauen und ich konnte meine bis dahin gesammelten Erfahrungen und mein Wissen endlich in meiner Heimatstadt Mannheim einsetzen und weiter vertiefen.

Seit ich Heilpraktiker bin, doziere ich an verschiedenen namhaften Instituten und habe 2010 meine eigene Heilpraktikerschule, das KEAH Institut für alternative Heilkunde, gegründet. Um meinen Studenten, die die Ausbildung häufig nebenberuflich absolvieren, individuelle Lernmöglichkeiten zu bieten, habe ich ein Konzept mit Einzelcoachings entwickelt, das sich täglich bewährt.

Philosophie

Vielleicht wissen Sie, dass in der klassischen Schulmedizin zumeist Symptome behandelt werden. Ich als Heilpraktiker hingegen, bin überzeugt von der Kraft der Naturgesetze und gehe deshalb den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund, denn allein mit Wirkstoffen kann keine wirkliche Heilung erreicht werden.

Daher dreht sich bei meiner täglichen Arbeit alles um Therapieformen. Dabei ist die Diagnose nur zweitrangig, denn nicht die Diagnose führt zur Linderung oder Heilung, sondern die Therapie. Statt nur das Offensichtliche, nämlich die Spitze des Eisbergs, zu sehen, schaue ich auch in die Tiefe. Denn diese Spitze ist nur Ausdruck Ihrer Beschwerden und stellt nicht die Ursache dar. Diese liegt tief unter dem Wasser. Erst dort kann Heilung beginnen. Angenommen, wir schneiden nur die Spitze des Eisbergs ab, lindern also Ihr Symptom, verschwindet dieses womöglich, der Rest des Eisbergs unter Wasser ist jedoch noch immer da. Um beim Beispiel Eisberg zu bleiben: Mit abgeschnittener Spitze verändert er seinen Schwerpunkt, dreht sich dadurch um seine eigene Achse und es entsteht einen neue Spitze – ergo ein neues Symptom. Der Körper hat sich lediglich ein neues Ventil gesucht, die Ursache ist aber noch immer vorhanden.

Nehmen wir einen Hautausschlag, den die Schulmedizin mit Kortison behandelt und der daraufhin komplett verschwindet. Die Ursache des Ausschlags ist aber immer noch da und jetzt entwickelt sich beispielsweise ein Husten. Der Körper hat sein Problem einfach nur an eine andere Stelle verschoben.

Daher ist es immens wichtig, dass Sie mir im Anamnesegespräch jede Winzigkeit Ihrer Beschwerden mitteilen, selbst wenn es der kleine Zeh am linken Fuß ist, der nachts um drei bei Vollmond juckt. Nur so kann ich einen erfolgversprechenden Therapieplan für Sie aufstellen.

Ähnlich verfahre ich bei meiner Arbeit als Coach. Hier geht es nicht in erster Linie darum, Kompromisse zu schließen, die man halbherzig eingeht. Meiner Auffassung nach ist es viel wichtiger, ein Verständnis für die Situation oder den anderen zu bewirken, also in die Tiefe zu gehen. Das erreicht man durch intensive Gespräche, und der Bereitschaft, die jeweilige Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Nur so können Probleme, die das Miteinander oder die eigene Zielerreichung beeinträchtigen, nachhaltig gelöst werden.

Auch wenn meine Patienten selbst über die Art und Intensität der Behandlung entscheiden, sollten sie trotzdem auf jeden Fall eine gewisse Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an den Therapieformen mitbringen.

Mein oberstes Ziel ist es, Sie auf Ihrem Weg in ein gesundes und glückliches Leben zu begleiten.